Strategie

Marketingstrategie

Definition für Strategie

Strategie beinhaltet noch eine sehr grobe zukünftige Planung und beinhaltet eine Kombination aus Maßnahmen für die Zukunft. Daher definiert Strategie nur erstmal den Handlungsrahmen in den zukünftigen Maßnahmen und Taktiken beschlossen werden.

Strategietypen nach Porter

Marktstimulierungsstrategien

Kostenführerschaft

·       Kosteneinsparung bei Produktion und Distribution

·       Hohe Standardisierung

·       Geringe Ausgaben für Marketing und Werbung

·       Klare Position auf dem Markt

·       Markenstrategie

·       Zielgruppe: markenbewusste Käufer

·       Hochwertige Produkte

·       Höhere Preise

 

Der günstige Preis der Ware ist das Verkaufsargument

 

Nischenbesetzung

·       Besetzung einer erfolgreichen Nische

·       Entweder Kostenführerschaft oder Differenzierung

Differenzierung

  • Überlegene Produktleistung
  • Vermittlung von Kundennutzen
  • Prägende Produktgestaltung
  • Hohe Ausgaben Marketing
  • Zielgruppe: preisbewusste Käufer
  • Aggressiver Preiswettbewerb
  • Preis- und Kostenvorteile

U.S.P und Markenassoziationen prägen den Kaufwunsch des Konsumenten

Die strategische Planung eines Marketer trennt die Streu vom Weizen.  Die Planung sollte im besten Fall alle Geschäftsfelder nach Marktwachstumsrate und Passfähigkeit bewerten werden.

Die Basis des strategischen Marketings ist die vorrangige Bearbeitung des Marktes nach der Formel Segmentierung – Zielbestimmung – Positionierung.

Was sind Marketingstrategien?

Marketingstrategien bilden die Verbindung zwischen den Zielen und den Maßnahmen. Aus dieser Grund

 

Strategiechip nach Becker

Der Strategiechip nach Becker kombiniert vier verschiedene Strategietypen in einem Profil. Ziel dieser Methode ist es die Mängel einzelner Strategietypen an Systematik zu komprimieren. Diese Strategiekombination baut aufeinander auf und bietet so eine gelungene Basis zur Auswahl der instrumentalen Werkzeuge. Die Perspektive bezieht dabei nur die Abnehmer mit ein und berücksichtigt keine Investoren oder anderswertige Stakeholder.

Ist-Strategiechip

Diese Variante des Basismodells bezieht sich auf die momentane strategische Ausrichtung des Unternehmens und bildet damit die aktuelle Situation im Profil ab. Der Ist-Strategiechip dient der momentanen Analyse eines Unternehmens.

 

Soll-Strategiechip

Der Soll-Strategiechip stellt die Zielversion eines Unternehmens dar und beschäftigt sich daher mit der zukünftigen strategischen Richtung eines Unternehmens. Dieser Ansatz sollte verwendet werden, wenn eine völlig neue Orientierung in einer Branche bevorsteht.

 

Die vier Strategietypen des Strategierasters – Strategiechip nach Becker

Marktfeldstrategie

Die Marktfeldstrategie oder auch Ansoff Produkt-Markt Matrix genannt zeigt mögliche Strategiealternativen auf. Dieser Ansatz empfiehlt in Form von Normstrategien geeignete strategische Stoßrichtungen. In dem Modell werden die vier Felder der Produkt-Matrix abgearbeitet, wobei die Synergieeffekte der Strategierichtung stetig abnimmt und so der materielle Aufwand steigen. Dieses Modell wird nach seiner Reihenfolge auch Z-Matrix genannt, da in der Theorie die einzelnen Ansätze in einer Reihenfolge überprüft und geplant werden.

Marktdurchdringung

Verfolgung der Intensivierungsstrategie – Absatzpotenzial auf den Märkten ausschöpfen

Herangehensweise

  • Erhöhung der Produkt Verwendung
  • Gewinnung von Neukunden (Promotion, Probierangebote, neue Distributionswege)
  • Gewinnung von Nichtverwender der Produktgattung (Verkostung, Warenprobenverteilung etc.)

Marktentwicklung

Für die bestehende Produktlinie werden neue Märkte gefunden und erschlossen

Herangehensweise

  • Erschließung zusätzlicher Absatzmärkte
  • Gewinnung neuer Marktsegmente (abgestimmte Produktversionen)

Produktentwicklung

Für den existierenden Markt wird das Produkt besser angestimmt oder neues Produkt entwickelt.

Herangehensweise

  • Marktneuheiten und Innovationen auf den Markt bringen
  • Produkte modifizieren oder kombinieren – Produktdifferenzierung
  • Produkterweiterung – Produktbreite ausfüllen

Diversifikation

Auswahl eines neuen Geschäftsfeldes auf einem neuen Markt mit einem neuen Produkt. Sehr geringe Synergieeffekte und zu Beginn ein hohes Risiko, da Erfahrungswerte erst noch gewonnen werden müssen. Breitere Fächerung der der Unternehmensaktivitäten kann jedoch auch zu mehr Stabilität führen und Absicherung gegen abschwächendes Marktwachstum einer Branche bedeuten.

Horizontale Diversifikation

  • Ausweitung des Produktprogrammes um Produkte in der gleichen Produktgattung – sachlicher Zusammenhang

Beispiel: Autokonzern bietet über die Hausbank günstige Finanzierungsmöglichkeiten

Vertikale Diversifikation

  • Komplementierung der Wertschöpfungsstufe – Vergrößerung der Tiefe des Programmes
  • Vorwärts- und Rückwärtsintegration möglich

Beispiel: Elektrohersteller eröffnet eigenen Store – Apple

Laterale Diversifikation

  • Etablierung auf einem unbekannten Marktgebiet mit keiner Verbindung zur ursprünglichen Unternehmenstätigkeit
  • Entferntes Aktivitätsfeld mit neuem Produkt

 

Beispiel: Autokonzern unterhält eine Werft für Frachtschiffe -Saab

 

Marktstimulierungsstrategie

Becker ähnelt mit seiner Marktstimulierungsstrategie sehr dem Modell von Porter, jedoch nennt er noch weitere Strategieoptionen, die zwischen den beiden Extremen liegen in einer Preis-Qualitäts-Matrix.

Präferenzstrategie

Alle Elemente des Produktes werden zur Unterscheidung/Differenzierung des Produktes genutzt. Nutzenvorteile werden aufgebaut und effektiv kommuniziert.

  • Aufbau einer starken Marke
  • Nutzung überlegender Technologien
  • Kompetenz in Design
  • Kreierung von Erlebniswelten und einzigartigen Leistungen im Service
  • Aufbau von qualitativen Präferenzen

 

Preis-Mengen-Strategie

Nutzung der Lernkurveneffekte zur Anbietung des günstigsten Preises auf dem Markt. Teils sehr generisches Produkt mit geringem Aufwand für Marketing. Größtes Verkaufsargument wird gebildet über den Preis. Zielgruppe besteht meistens aus sehr preissensiblen Käufern.

  • Hohe Standardisierung
  • Einfache Produktionsverfahren mit automatisierter Produktion
  • Gewinn über hohe Absatzmenge – Umsatzführer in der Branche
  • Preiswettbewerb Preis im Fokus

 

Preis-Qualitäts-Matrix

(((Bild)))

Marktparzellierungsstrategie

Bei der Marktparzellierungsstrategie wird analysiert, in welchen Bereichen das Unternehmen noch Differenzierung vornehmen kann. Differenzierung ist zu verstehen als sinnvolle Unterschiede im „Design“ des Produktangebotes, damit das eigene Angebot sich vom Wettbewerber abheben kann. Gut differenzierte Produkte bieten einen zentralen Wettbewerbsvorteil in der Branche.

Differenzierungsmöglichkeiten nach Philip Kotler

Produktdifferenzierung

Form

Anpassung der Form durch die Größe, Gestalt oder der physischen Struktur der Produkte.

Merkmale

Die Anpassung des Produktes sollte verglichen werden mit den verschiedenen grundlegenden Funktionen und in Relation mit den Kosten und der Dauer bis zur Implementierung betrachtet werden. Damit der Kunde diese Merkmale auch als Kundennutzen verstehen kann, sollten die Unternehmen kommunizieren, wie die Modifikationen richtig genutzt werden können. Mit dieser Kommunikation kann das Unternehmen „Merkmalsverdrossenheit“ entgegenwirken.

Leistungsqualität

Die Leistungsqualität beschreibt das Niveau/Stadium in welchem sich die Haupteigenschaften des Elementes befinden. Die Qualität sollte sich automatisch dem Zeitverlauf anpassen, damit eine kontinuierliche Produktverbesserung zu einer Steigerung der Rendite führen kann.

Reparaturmöglichkeiten

Eine Differenzierung des Produktes ist dann gegeben, wenn der Konsument schnell oder mit geringem Aufwand einen Service anfragen kann, der eine Leistungsstörung reparieren kann.

Dienstleistungsdifferenzierung

Einfachheit des Bestellvorganges

Umso einfacher und schneller ein Kaufprozess gerade online abgewickelt werden kann, umso mehr kann der Käufer an Zeit sparen. Daraus bildet sich öfters auch eine Assoziation der Professionalität

Kundenberatung

Die Kundenberatung stellt ein essentieller Teil dar zur guten Kundenbindung und beinhaltet Daten, Informationssysteme und Kundenberatung.

Differenzierung nach Identitätsgestaltung

Eine weitere Möglichkeit der Differenzierung besteht nach der Auffassung von Kotler in der Bildung eines einzigartigen positiven Images, Corporate Identity, Corporate Design, Kommunikation, Symbole und Tonality.

Bausteine zur Identitätsgestaltung

Symbole:

Marken- oder Firmenlogo ein klares Markengeschlecht injizieren und die Erkennbarkeit des Logos verstärken.

Printmedien und

audiovisuelle Medien:

Slogans und Markenelemente müsse konstant in allen Kommunikationsmitteln wiedergefunden werden.

Atmosphärische Gestaltung:           

Ein passendes Ambiente zum Produkt kreieren. Produktbezogene Kombination aus Design in Gebäuden und Innenräumen verwenden.

Ereignis-Sponsoring:

Events nutzen um Gefühle und Assoziation ebenfalls auf die Marke zu projizieren.

 

Marktarealstrategie

Bei der Marktarealstrategie wird festgelegt in welchem geografischen Gebiet sich das Marketing und der Vertrieb des Produktes konzentrieren soll.

Folgende Optionen bestehen dabei:

Lokal

Regional

Überregional

National

Multinational

International

Weltmarkt

 

 

 

 

 

Privacy Preference Center

Necessary

Advertising

Analytics

Other

Datenschutz
, Inhaber: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
, Inhaber: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.